Mittwoch, 19. März 2014

Triptykon - Melana Chasmata

Und dann: Nichts als pure, teuflische Dunkelheit.

Eigentlich würde das als Beschreibung des zweiten, lange erwarteten TRIPTYKON-Werkes ausreichen, aber ein zufriedenstellendes Review wäre das natürlich nicht. 

"Alles beim Alten im Hause Warrior" wäre eine zweite Möglichkeit, der neuen, knapp siebzig Minuten langen Musik gerecht zu werden, denn "Melana Chasmata" knüpft musikalisch genau da an, wo der Genreklassiker "Eparistera Daimones" aufhört: Mit durch und durch negativem, nihilistischem und (Black/Doom-) Metal. Tom Gabriels hasserfüllte Vocals, die kilometerdicken Riffwalzen, das brachiale Drumming, welches ab und an tribalmässig für Abwechslung sorgt sowie die finsteren Vocals formen abermals ein Album, welches gemeinsam mit dem Dread Sovereign-Debüt die Besteigung des diesjährigen Finsterfrühlingthrons unter sich ausmacht.

Donnerstag, 6. März 2014

Dread Sovereign - All Hell's Martyrs

Sehr umtriebig ist er, der Herr Averill.
Im Jahr 2011 begeisterte er noch mit dem bislang letzten Primordial-Album "Redemption At The Purtian's Hand", 2013 folgte dann das Twilight Of The Gods-Debüt, welches einen großen Eindruck im Underground hinterließ. Außerdem spielte er eine EP mit einer weiteren Band ein: DREAD SOVEREIGN  waren geboren. "Pray To The Devil In Man" war in meinen Augen ein guter Einstand, richtig von den Socken gehauen haben mich die drei Songs jedoch nicht.
Umso überraschter war ich, als zum ersten Mal "All Hell's Martyrs" durch meine Ohren fegte - wobei "fegen" bei diesem Doom-Meisterwerk wohl definitiv das falsche Verb sein dürfte. 
Das atmosphärische Intro "Drink The Wine" mit seinen Sprachsamples saugt einen sofort hinein in eine fast 70minütige, tiefschwarze, verdammt heavy klingende und manches Mal ob seiner Boshaftigkeit fast körperlich spürbare Achterbahnfahrt.